Grenzenlos

Grenzenlos
Ein paar lyrische Gedanken über den letzten Monat.
Über Freiheitsbeschränkungen in einem eigentlich freien Land und meinen Umgang damit.

Ich kann fallen, doch wie tief?
Ich kann laufen, doch wie weit?
Ich möchte Freiheit, doch was ist,
wenn Umstände mich zwingen,
mich zu trennen von manchen Dingen,
und all meine Worte verzweifelt klingen?
Mein Leben wird begrenzt.
Ich wurde nicht gefragt
mein Leben ist nicht mehr eins, das glänzt.
Es ist die Sorge, die mich plagt.
Es war doch alles sicher,
bis jetzt war ich der Herr über mein Leben.
Wonach soll ich jetzt streben?

Die Umstände fühlen sich erdrückend an,
ich frag mich, wann bin ich dran,
und wie soll es weiter gehen?
Was mache ich mit meinen Gefühlen,
Sorgen, Einengung und Begrenztheit.
Wohin soll ich sehen,
die Zukunft zeigt Angst und Ungewissheit.

Ich bete zu einem grenzenlosen Gott,
dessen Freiheit nicht beschränkt ist.
Geliebt, gehalten und geborgen,
und genau deshalb keine Angst vor morgen.

Wenn ich mich eingeengt und zerdrückt fühle
und ich mich umsonst um Freiheit bemühe,
schau ich auf den endlosen Gott,
auf die Weite des Meeres.
Ich brauche seine Hilfe so sehr!

Gott – so grenzenlos und groß;
wie übersah ich das bloß,
dass er über den Umständen mit seiner Liebe steht.

Kein Anfang, kein Ende,
dass er lebt –
und in meiner Situation ganz oben steht.